Jagdgenossenschaft Molsdorf

Graf-Gotter-Straße 22
OT Molsdorf
99094 Erfurt

Tel. (036202) 22154
Fax (036202) 22155
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Die Jagdgenossenschaft Molsdorf wurde am 21. November 1991 gegründet.
Die Jagdgenossenschaft ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, sie untersteht der Aufsicht der unteren Jagdbehörde der Stadt Erfurt.
Der Gemeinschaftsjagdbezirk Molsdorf ist mit Niederwild (Feldrehe, Feldhasen und Rebhühnern) gut besetzter Niederwildjagdbezirk.

Die Satzung, vom 14.03.2007, der Jagdgenossenschaft Molsdorf liegt beim Jagdvorsteher aus.

In dem Jagdpachtvertrag wird die Haftung der Jagdgenossenschaft für Wildschäden in der Regel auf den Pächter, den Jäger, übertragen. Der Ertrag aus der Pacht wird entsprechend der jeweiligen Grundstücksfläche auf die Jagdgenossen (Landeigentümer) umgelegt. Diese haben Anspruch auf Auszahlung der Beträge. Die meisten Landeigentümer haben sich diese Beträge nicht auszahlen lassen und die Mittel wurden meist für Gemeinnützige Projekte verwendet. Aus diesen Mitteln wurde von den Jagdgenossen/innen die Festschrift 900 Jahre Molsdorf zu einem beträchtlichen Teil finanziert.

Wir wünschen uns, dass Sie nie in diese Situation kommen. Falls Sie dennoch einmal einen Unfall mit einem Wildtier in Molsdorf haben sollten, so wenden Sie sich bitte an den Jagdpächter. Auch die Polizeistationen können Ihnen jeweils einen Ansprechpartner nennen.
Bitte geben Sie den Ort des Unfalls möglichst genau an!

Infos zu Jagdgenossenschaften auch unter: http://www.bagje.de

 Was ist eine Jagdgenossenschaft?

Jagdgenossenschaften sind Körperschaften öffentlichen Rechts. In ihr sind alle Grundeigentümer einer Gemeinde vereint, die jeweils weniger als 75 ha Grundfläche besitzen und zusammen über eine Fläche von mindestens 150 ha verfügen (§§ 8 und 9 BJagdG). Als öffentlich-rechtliche Genossenschaft dienen die Jagdgenossenschaften sowohl dem direkten Nutzen der Allgemeinheit wie auch den Interessen der einzelnen Mitglieder. Allerdings besteht ein grundlegender Unterschied zu anderen Genossenschaftstypen. Der Beitritt zu Erwerbs- oder Wirtschaftsgenossenschaften ist freiwillig, die Mitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft ist es nicht:
Da die Mitgliedschaft an den Besitz von Grundeigentum gekoppelt ist und per Gesetz erworben wird, dauert die Mitgliedschaft solange der Jagdgenosse die fraglichen Flächen besitzt.

Die Jagdgenossenschaften werden von einem gewählten Jagdvorstand geführt. Entscheidungen und Beschlüsse werden durch Abstimmungen getroffen, wobei eine Mehrheit der Personen und der Fläche maßgeblich ist. Die Leitprinzipien der Jagdgenossenschaften sind: Selbstverwaltung, Selbstverantwortung und Selbsthilfe und folgen somit dem klassischen Genossenschaftsmodell, wie es seit langem in der Gesellschaft verankert ist. Das Bundesjagdgesetz und die Jagdgesetze der Länder sorgen dafür, dass staatliche Aufsichts- und Gestaltungsmaßnahmen auf ein Mindestmaß beschränkt bleiben können. Die Jagdgenossenschaften regeln ihre Verhältnisse in eigener Verantwortung.

Quelle: http://www.bagje.de