815 .....

 Erste schriftliche Erwähnung im "Breviarium sancti Lulli, Tafel "(Hersfelder Güterverzeichnis der Jahre 755/786-815)

1109    08.09.1109, In einer Schenkung (Urkunde) an das Kloster Reinhardsbrunn wird Ermenrich Sohn Amelung von Mollsdorf benannt.

1114 ......
wird ein Erminricus (lateinisch für Ermenrich) von Mollesdorff in einer kaiserlichen Urkunde benannt (Quelle:"Thuringiasacra" Seite 373)

1432 Dietrich von Witzleben wird vom Landgrafen Friedrich IV. mit den Besitzungen zu Molsdorf belehnt

1530 Molsdorf kommt an die Herren von Thüna

1622 Die Molsdorfer Kirche, Marienkirche, wird abgerissen, da sie baufällig ist.

1642 Der Ort wird im Dreißigjährigen Krieg fast vollständig zerstört, über das Schicksal der Burg (heutiges Schloss Molsdorf) ist nichts bekannt.

1642 Der Dreißigjährige Krieg (1618 bis 1648) tobt, Molsdorf wird fast völlig zerstört.

1706

Die Wasserburg (Heute Schloss Molsdorf) und die dazugehörigen Ländereien gehen in den Besitz des Geheimrat Bachoff von Echt (Hofbeamter in Gotha).

1713 Otto Christoph Schulze (aus Hannover) erwirbt die Wasserburg und baut (1717-21) diese zum Schloss um. Er beauftragt auch den Bau der Heutigen Kirche St. Trinitatis am Standort der Alten Kirche St. Alban.

1728 Otto Christoph Schulze stirbt, der Besitz verbleibt bei der Witwe.

1733 Die Witwe von Otto Christoph Schulze stirbt, der Besitz geht an Prinz Wilhelm von Sachsen-Gotha-Altenburg.

1734 13.01.1734,  eichsfreiherr Gustav Adolph von Gotter erwirbt das Schloss und Rittergut Molsdorf. Er beauftragt umfangreiche Umbauten an Park und Schloss. Eine barocke Garten- und Parkanlage wird errichtet.

1740 20.12.1740,  Durch ein Unwetter entstehen große Schäden an Kirche und Schloss in Molsdorf.

1748 Gustav Adolph von Gotter verkauft das Schloss an Freiherr Röder von Schwende, er behält ein lebenslanges Wohnrecht.

1752 Auf Veranlassung des Reichsgrafen Gustav Adolf von Gotter, entstand von 1751 bis 1752 an der Stelle einer Furt durch die Apfelstädt und der alten Holzbrücke eine Brückenbogen Natursteinbogenbrücke. An dem Bauwerk Brücke traf sich die Landstraße von Gotha nach Erfurt mit der Straße von Arnstadt über Molsdorf. Die Planung der Barockbrücke stammte vom Thüringer Baumeister Gottfried Heinrich Krohne, der Steinmetz Johann Sebastian Ritter aus Seebergen führte die Arbeiten aus. Die Finanzierung der Baukosten in Höhe von 1300 Reichstalern übernahmen der Reichsgraf, der Gothaer Herzog Friedrich III. sowie die Stadt Arnstadt.

1757 Letzter Aufenthalt des Reichsgrafen Gustav Adolf von Gotter in Molsdorf.

1762 Das Schloss fällt an Herzog Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg.

1805 1805 - 06, Preußischer Regimenter werden im Ort einquartiert.

1810 Der Dichter Adolf Bube (1802-1873) verbringt einen Teil seiner Jugend in Molsdorf.

1813 Das Schloss dient als Unterkunft und Lazarett. Soldaten die nach der großen Völkerschlacht bei Leipzig (16. - 19.10.1813) kommen durch den Ort. Ende des Jahres bricht das Nervenfieber aus, auch viele Molsdorfer Bürger sterben durch das Fleck- oder Nervenfieber.

1845 Thüringer Sängerbundes (Gründung 1843)veranstaltet ein großes Liederfest, diese findet in der Region jährlich statt.

1891 Im Frühjahr tritt die Gera über die Ufer, Hochwasser im Ort.

1893 Es ist ein trockenes Jahr, geringe Niederschläge lassen die Gera fast völlig austrocknen.

1901 Auf dem Hof Voigtritter, dem grössten Bauern im Ort, brannten Scheune und Stallungen nieder.

1914 Wieder brennt es im Ort. Durch Leichtsinn einquartierter Soldaten brennen auf der Domäne Scheune und Stallungen ab.

1914 1914 - 18, Der 1. Weltkrieg tobt.

1918 1918 - 53, Familie Kober zieht nach Molsdorf, Anna Kober eröffnet, in der ehemaligen Bäckerei, einen Materialwaren Laden in der Hauptstraße.

1919 1919 - 33, Als Bürgermeister ist Willi Gräser im Amt.

1921 18.09.1921, Gedächtniskapelle für die im Weltkrieg gefallenen der Gemeinde Molsdorf wird eingeweiht.

1921 Kriegerdenkmal auf dem Friedhof wird eingeweiht.

1923 31.10.1923, Ernst Emil Wiedemann (Generalkommissionszeichner), der sich bereits zu Lebzeiten sozial engagierte, stirbt und überführte sein Vermögen testamentarisch in eine Stiftung zugunsten Molsdorfer Kinder.

1924 Der Männergesangsverein Molsdorf besteht nun 40 Jahre. Er feiert am 6. Juli sein 40jähriges Bestehen im Schloss Molsdorf. Ein gemischter (Männer + Frauen) Chor wird gegründet.

1929 Im Dorf findet wieder ein Heimatfest statt. Viele Bürger helfen und ein Umzug mit Themenwagen wird organisiert.

1930 Im Dorf findet wieder ein Heimatfest statt. Viele Bürger helfen und ein Umzug mit Themenwagen wird organisiert. An dem Heimatfest nehmen die Herzogin Gneisenau und ihre Tochter teil.

1933 Als Bürgermeister ist Alfred Heinemann im Amt.

1933 Die Bürger Otto Schöler und Willi Schmidt werden wegen ihres aufrichtigen Kampfes gegen den Nationalsozialismus verhaftet und ins Konzentrationslager verschleppt.
Otto Schöler wird dort ermordet. Willi Schmidt überlebt die Qualen, verunglückt aber nach dem 2. Weltkrieg mit dem Motorrad tödlich.

1937 Die neue Orgel in der St. Trinitatis Kirche wird übergeben.

1937 Schweres Gewitter in Molsdorf, drei Einschläge, In der Hauptstraße und in vielen Kellern stand das Wasser bis zu einem Meter hoch.

1939 Der 2. Weltkrieg beginnt. Viele Bürger des Ortes werden eingezogen.

1945 Als Bürgermeister ist Hilmar Dörnfeld im Amt.

1945 06.04.1945, Molsdorf wird von amerikanischen Truppen besetzt.

1945 02.07.1945, Der Ort geht in sowjetische Verwaltung über. Alfred Heinemann wird als Bürgermeister abgelöst und Hilmar DörnfeId dafür eingesetzt.

1945 Das Land der Domäne, zuletzt von Edmund Saube gepachtet, wird an landarme Bauern durch die Bodenreform aufgeteilt. Stallungen und Scheunen wurden abgerissen um den Neubauern Material zum Bau von kleinen Gehöften zu geben.

1945 Aus Mangel an Lehrkräften und Räumen gibt es noch die Mehrstufenschule. Die 1, - 4. und 5. - 8. Klasse werden gemeinsam in der unteren Schule unterrichtet. Später geht die 5. - 8. Klasse nach Ichtershausen.

1945 Dorf zählt durch zahlreiche Umsiedler 1080 Einwohner.
Der Wohnraum wird knapp in Molsdorf. In vielen Häusern wohnen verschiedene Familien zusammen.

1946 1946 - 48, Als Bürgermeister ist Hugo Reich im Amt.

1946 Nach dem 2. Weltkrieg wurde durch Ewald Kolbe ein Volkschor gegründet, nach mehrjähriger Arbeit löste sich dieser jedoch wieder auf.

1946 Das Schloss Molsdorf war nach 1945 Wohnung für viele Umsiedler.

1946 Es ist Hochwasser das Wasser der Gera überflutet die Dorfstraße.

1949 Als Bürgermeister ist Reinhold Keyßner im Amt.

1949 Vom Schloss bis Kreuzung Thörey / Ichtershausen Bau einer Sandwalzstraße.

1950 1950 - 53, Als Bürgermeister ist Max Gräßer im Amt.

1952 1952 - 57, Schloss Molsdorf wird als Kinderheim genutzt.

1953 Großbrand im Gehöft von Artur Grützmüller.

1953 Der Kindergarten und Krippe wird eröffnet.

1953 Materialwarenladen Anna Kober - Überführung in Staatliches Verkaufsgeschäft, Weiterführung als Lebensmittelladen der Konsumgenossenschaft unter Leitung von Irma Schönau (Tochter von Anna Kober)

1953 Lebensmittelladen „Tausend Dinge" Frieda Wagner - Überführung in Staatliches Verkaufsgeschäft, Weiterführung als Lebensmittelladen der HO (Handelsorganisation) unter Leitung von Georg Wagner (Sohn von Frieda Wagner)

1954 Die Sandwalzstraße wird durch eine Teerstraße ersetzt.

1955 Bau einer Teerstraße vom Ortsausgang Nord bis Marienthal.

1955 Es fährt der erste Linienbus nach Arnstadt. 1959 nach Erfurt, Im Zuge des weiteren Ausbaues von Molsdorf als Naherholungszentrum werden ab 1966 täglich mehrere Busse eingesetzt.

1956 1956 - 57, Als Bürgermeister ist Herr Katzmareck im Amt.

1956 Umbau der Fahrbrücke (Heute An der Gerabrücke), feste Pfeiler werden in die Gera gesetzt.

1956 20.02.1956, Die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) wurde gegründet. Erster Vorsitzender war Werner Schmidt. Die LPG hatte 1956 16 Mitglieder und bewirtschaftete 260 ha Landwirtschaftliche Nutzfläche (LN).

1957 1957 - 81, Hellmuth Schmidt übernimmt die Bäckerei von Hilmar Wagner.

1957 1957 - 59, Als Bürgermeister ist Richard Ullrich im Amt.

1957 Die LPG baut den ersten Offenstall (Kuhstall).

1957 Im Juni Gründung Molsdorfer Sportverein MSV`1957 e.V. Erster Vorsitzender Hellmuth Schmidt.

1958 Die LPG baut den ersten Schweinestall.

1958 Im Ort wird eine Kanalisation gelegt, der offene Graben verschwindet.

1959 1959 - 84, Als Bürgermeister ist Werner Drießel im Amt.

1960 Die Dorf Straße wird gepflastert, von den Bürgern werden im NAW 20.000,00 M geschaffen.
"Nationales Aufbauwerk" freiwillige, gemeinnützige und unentgeltliche Arbeit.

1960 Im Frühjahr 1960 wird das Dorf vollgenossenschaftlich. Es existierten jetzt eine LPG Typ III mit 590 ha LN und eine LPG Typ I mit 70 ha LN.

1961 Die Schulklassen 1. bis 4. werden getrennt in der oberen und unteren Schule unterrichtet. Die 5. bis 8. Klasse geht generell nach Ichtershausen.

1962 LPG - Beide Genossenschaften vereinigen sich zu einer LPG Typ III. Die Technik der MTS wird in die LPG zur eigenen Verwaltung übergeben. Vor dem 2. Weltkrieg gab es in Molsdorf 126 Pferde, 1956 waren es noch 56 und 1968 wurden nur noch 5 Pferde gehalten. Der Technikbesatz steigt in. den folgenden Jahren stark an. Bis 1969 stieg der Technikbesatz auf 100 PS je 100 ha LN an. Der hohe Technikbesatz und die höheren Leistungen der Traktoren und Geräte fordern eine rationelle Auslastung. Deshalb wurde 1967 die Kooperationsgemeinschaft mit Ingersleben, Apfelstädt und Kornhochheim gegründet. Zwischengenossenschaftliche Einrichtungen wie ZGE Schweinehaltung haben sich entwickelt. Von 1956 bis 1964 wurde die LPG von Werner Schmidt geleitet, 1964 bis 1965 von Wilhelm Gräser und ab 1965 unter dem Vorsitz von Hans Teusch.

1962 Die Mühle an der Gera wird stillgelegt, sie diente als Mehl, Öl und Schneidemühle und wurde zuletzt nur als Schrotmühle genutzt. Auch eine Brennerei befand sich in der Mühle.

1964 Bau einer neuen Brücke über die Apfelstädt bei Marienthal.

1964 Es wurde das Schulkombinat Ingersleben eingerichtet. Die 5. bis 8. Klasse geht nach Ingersleben, die 9.und 10. Klasse besucht die Oberschule Neudietendorf. Als Schulleiter arbeiten nacheinander in Molsdorf Herr Barthel, Herr Bruchmann und Herr Graf.

1965 Von Hans Meiselbach wird ein Chor ins Leben gerufen, der viele Jahre mehrere Veranstaltungen ausgestaltet. 1968 nahm er am Kreissängertreffen in Groß-Rudestedt teil und bereitet sich aktiv auf das Kreissängertreffen 1969 in Molsdorf vor. Außerdem arbeitet unter der Leitung von Hans Meiselbach eine Pioniermusikgruppe.Der Dorfklub wird gegründet, zunächst von Hans Meiselbacb später von Hans Ruske geleitet.

1966 Schloss Molsdorf wird für die Öffentlichkeit wieder zugänglich.

1968 Saal der ehemaligen Gaststätte "Schwarzer Adler" brennt.

1968 Unwetter mit starkem Sturm und Hagel richtet große Schäden an.

1984 1984 - 90, Als Bürgermeister ist Herr Hans-Jürgen Hertrich im Amt.

1989 1989 - 99, Jörg Lömker aus Erfurt übernimmt die von der Gemeinde baulich sanierte Bäckerei und modernisiert diese.

1990 1990 - 94, Als Ehrenamtlicher Bürgermeister ist Wolfgang Friebel im Amt.

1991 16.06.1991, Lebensmittelladen nahkauf Schönau wird eröffnet.

1993 Molsdorf gehört zum Landkreis Erfurt, Meldestelle Neudietendorf.

1993

Bürgerentscheid zur Wahl der Gebietszugehörigkeit es wurde sich für Ichtershausen entschieden. Ein Vertrag zur Verwaltungsgemeinschaft mit Ichtershausen wurde vorbereitet. Dieser wurde aber von Seiten des Innenministeriums nicht genehmigt.

1993 1993 - 94, Straßenbau in den Nebenstraßen und Verlegung Abwasserkanal. Triftgasse, Töpfermarkt, Mühlgasse.

1994 1994 - 99, Als Ehrenamtlicher Bürgermeister ist Ulrich Müller im Amt.

1994 12. - 13.04.1994, Hochwasserflut in Molsdorf, der Fluss Gera tritt über die Ufer und weite Teile von Molsdorf stehen unter Wasser, auf der Hauptstraße und in Kellern ist das Wasser bis zu einem Meter hoch.

1994 01.07.1994, Eingemeindung in die Stadt Erfurt, Neue Aufteilung innerhalb der Gebietsreform.

1994 21.12.1994, Der Stadtrat beschließt aus finanziellen Gründen, das Schloss Molsdorf aus dem Eigentum der Stadt Erfurt herauszulösen und der Stiftung des Landes Thüringen "Thüringer Schlösser und Burgen" zu übergeben.

1994 Neubau - Umbau Sportplatz nach den Hochwasserschäden.

1994 31.12.1994, Gründung Ortsverein Molsdorf e.V. (Förderung und Organisation des kulturellen Lebens sowie die Traditionspflege)

1995 1995 - 98, Eine alte Tradition lebt wieder auf. Das Schlossparkfest wird durch den Ortsverein Molsdorf e. V. mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Erfurt durchgeführt.

1996 1996 - 99, Neubau Feuerwehrgerätehaus beginnt

1996 1996 - 98, Bau Autobahnkreuz Erfurt und ICE Brücke

1998 Übertragung von Schloss und Park Molsdorf an die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Die Nutzung der Wiesen im Park wird eingeschränkt, so dass weitere Schlossparkfeste nicht mehr möglich sind.

1998 Gründung des Förderverein Schlosskirche Molsdorf e.V.

1999 Im Mai beginnen Bausicherungs- und Renovierungsarbeiten an der Molsdorfer Kirche.

1999 Eröffnung Bürgerhaus an der Hauptstraße (Graf-Gotter-Straße)

1999 Hans Ruske gründet eine Pfadfindergruppe im Bund der Phoenix-Pfadfinder, die Arbeit wird vom Ortsverein Molsdorf e.V. unterstützt.

1999 16.09.1999, Molsdorf wird mit Informationen zum Tourismus und der Geschichte von Molsdorf unter der Domain www.molsdorf.de von Michael Schönau präsentiert.

2000 Als Ehrenamtlicher Bürgermeister ist Wolfgang Friebel im Amt.

2001 Im September Gründung Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Erfurt-Molsdorf e. V.

2002 07.10.2002, Festplatz am Bürgerhaus eingeweiht.

2003 Befestigung mehrerer Feldwege, somit als Fahrradweg gut geeignet.

2003 16.05.2003, Die Brücke über die Gera in Molsdorf, im Rahmen der Flurbereinigung Molsdorf, abgerissen und wieder neu errichtet. (bis 30.11.2003)

2005 Der Bau des Hochwasserdamms ist abgeschlossen.

2005 Die letzte Poststelle (Postagentur) wird von der Deutsche Post geschlossen.

2006 Eine Abwasserleitung Hauptsammler 20 Erfurt, Ortsnetz Molsdorf, wird vom Ortsausgang bis zum Marienthal verlegt. Dabei wird auch ein Radweg entlang der Strecke errichtet.

2006 30.09.2006, Das letzte Lebensmittelgeschäft nahkauf Schönau schließt.

2006 Die Ernst- Emil -Wiedemann -Stiftung wird auf Initiative des Ortschaftsrates wieder aktiviert.

2007 Der Platz vor der Gaststätte „Zur Guten Quelle" wird saniert, gepflastert. Ver- und Entsorgungsleitungen werden erneuert.

2008

Die Straße Palmberg wird saniert, neue Ver- und Entsorgungsleitungen werden verlegt und eine neue Straßendecke aufgebracht. Südlich des Palmberges wird ein Rückhaltebecken für den Graben am Wellerhofweg erstellt.

2008 Der Bau des Regenüberlaufbeckens zur endgültigen Überführung des Molsdorfer Abwassers nach Erfurt beginnt. Die Fertigstellung ist für Anfang 2009 geplant.

2009 Molsdorf feiert 900 Jahre erste urkundliche Nennung von Molsdorf.

2011

Nach der Eingemeindung von Molsdorf in die Stadt Erfurt 1994 erhält Molsdorf von der Deutschen Post AG eine neue Postleitzahl „99094“ welche zu Erfurt gehört.

2013

Molsdorf ist nur sehr knapp einem weiteren Hochwasser entgangen, die Gera stand bereits bis zur Oberkannte des Hochwasserdamms.

Baubeginn des Mischwasserkanals Triftgasse, Graf-Gotter-Straße (bis Nr. 16), Wiesengasse

2014 Die Errichtung eines Mischwasserkanals im Bereich Triftgasse, Graf-Gotter-Straße (bis Nr. 16), Wiesengasse wird abgeschlossen. Zusätzlich wurde ein Kanal zur Quellverrohrung verlegt.

2014 Der Entwurf der Wasserschutzgebietsverordnung wird vorgelegt, großer Protest von vielen Bürgerinnen und Bürgern. Der Entwurf soll überarbeitet werden neue Vorlage erfolgt 2015.

2015 Molsdorf wurde vor 1200 Jahren erstmalig Erwähnt
Schloss Molsdorf ist Schloss des Jahres
Ersterwähnung

 

Michael Schönau

Quellen:
Broschüre Schloss Molsdorf mit Park, Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
Chronik des Dorfes Molsdorf vom 01.10.1968 (Horst Schlegel)
Veröffentlichungen Otto Dobenecker
Hinweise und Überlieferungen von Molsdorfer Bürgerinnen und Bürger.