wappen molsdorf altDas Wappen von Molsdorf stammte aus der Bibliothek im Schloss Molsdorf.
Anfang der 90èr Jahre stand dieses uns kurz zum Anfertigen einer Kopie zur Verfügung.
Danach wurde es von der damaligen Gemeindeverwaltung und der Schlossverwaltung zu mehreren Anlässen gezeigt. Leider ist das Original des Wappens nach unserer Kenntnis nicht mehr vorhanden.

 

Weiterlesen...

wappem alt neu
Molsdorf erscheint als "Mollesdorf" auf Tafel 3 des "Breviarium Lulli"; dort werden 3 Hufen und eine Manse an Kloster Hersfeld übertragen. Tafel 3 ist dem Zeitraum 775 - 815 zugewiesen.
Das Hersfelder Güterverzeichnis dokumentiert einen Zeitabschnitt, somit wird das letzte Jahr 815 als Datierungsjahr verwendet. Daher wurde der Ort Molsdorf im Jahr 2015 vor mindestens 1200 Jahren das erste Mal schriftlich erwähnt.   Ersterwähnung

Eine erste urkundliche Nennung erfolgte am 8. September 1109. In einer Schenkung, an das Kloster Reinhardsbrunn, wird Ermenrich, Sohn Amelungs v. Mollesdorf, als Zeuge angegeben.
Dieses Datum wurde vom Ortschaftsrat Molsdorf als Grundlage für die Jubiläumsfeiern zur ersten urkundlichen Erwähnung „900 Jahre Molsdorf" im Jahre 2009 verwendet.

Weiterlesen...

Nach unseren Recherchen erfolgte die erste belegte schriftliche Erwähnung von Molsdorf 815.
Somit war 2015 ein Jubiläum, 1200 Jahre der ersten schriftlichen Erwähnung von Molsdorf.

Weiterlesen...

Wenn wir beim Ursprung der Molsdorfer Geschichte beginnen wollen, so müssen wir uns zurückversetzen in das neunte Jahrhundert. Aus dieser Zeit wird in alten Chroniken von einem König in Thüringen berichtet. Allem Anschein nach handelt es sich hier um Ludwig den Deutschen, ein Sohn Ludwigs des Frommen und Enkel Karl des Grossen - Dieser hatte einen Diener, welcher ihm lange Jahre ehrlich und treu gedient hatte ; er hätte ihm sogar sein Leben anvertrauen können. - Besagter Diener stammte aus dem Schwanfelde, der Gegend, wo sich heute Zwickau befindet, und wurde deshalb der Schwanfelder genannt.

Weiterlesen...

815 .....

 Erste schriftliche Erwähnung im "Breviarium sancti Lulli, Tafel "(Hersfelder Güterverzeichnis der Jahre 755/786-815)

1109    08.09.1109, In einer Schenkung (Urkunde) an das Kloster Reinhardsbrunn wird Ermenrich Sohn Amelung von Mollsdorf benannt.

Weiterlesen...
Seite 1 von 2